Schach-Magazin
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Archiv 2017 ::



Gmund: Traditionsreiches Turnier unter neuer Leitung


Eines der bekanntesten und größten Turniere in deutschen Landen ist die Offene Internationale Bayerische Meisterschaft, bekannt unter dem Kürzel OIBM. Im letzten Jahr wurde die 20. Auflage ausgetragen, zum letzten Mal in Bad Wiessee, in der altgewohnten Wandelhalle am Tegernsee,


Senioren-WM: Man muss früh anfangen, oder lange warten


Es gibt wohl nur wenige europäische Schachturniere, die Standortqualität, Jahreszeit und Organisationsniveau so schön vereinen wie das heuer vom 7. bis 15. Oktober zum 39. Mal ausgetragene "Festival Scacchistico Internazionale Open Città di Arco": Das nördlich des Gardasees gelegene Städtchen (knapp 18 000 Einwohner) in der Provinz Trient bot in diesem Jahr einmal mehr


Tiflis: Reprise nach 12 Jahren


Der Weltcup ist das jüngste der hochklassigen Einzelturnieren unter der Ägide des Weltschachbundes. Der Wettbewerb nach K.-o.-System wird alle zwei Jahre ausgetragen. Bei der ersten Auflage 2005 siegte der damals 23-jährige Armenier Levon Aronian. Weitere fünf Auflagen folgten und jedes Mal wurde ein anderer Name in die Siegerliste eingetragen: 2007 Gata Kamsky, 2009 Boris Gelfand, 2011 Peter Swidler, 2013 Wladimir Kramnik und 2015 Sergej Karjakin.


Arco: Italienische Perfektion


Es gibt wohl nur wenige europäische Schachturniere, die Standortqualität, Jahreszeit und Organisationsniveau so schön vereinen wie das heuer vom 7. bis 15. Oktober zum 39. Mal ausgetragene "Festival Scacchistico Internazionale Open Città di Arco": Das nördlich des Gardasees gelegene Städtchen (knapp 18 000 Einwohner) in der Provinz Trient bot in diesem Jahr einmal mehr


Tiflis: Zwei kamen durch


Während diese Zeilen geschrieben werden, sind 126 der insgesamt 128 Teilnehmer des Weltcups wieder zu Hause oder unterwegs zu neuen Turnieren.Für das Finale qualifizierten sich der Armenier Levon Aronian (35) und der zehn Jahre jüngere Chinese Ding Liren.


Der Schwede IM Nils-Gustaf Renman wird Europameister der Altersklassen 65+


Das Wort Senioren-EM verschwand endgültig aus den Ausschreibungen der Europäischen Union, ebenso wie die frühere Altersgrenze von 60 Lebensjahren. Stattdessen wird in den Altersklassen über 65 und über 50 Jahren gekämpft. Beide Gruppen spielten zeitgleich an einem ziemlich unruhigen Ort namens Sabadell.


GCT: MVL siegt in STL


Amerikaner lieben Kürzel. Man fliegt nach LA oder nach NYC, um sich dort die Spiele der NBA anzuschauen, alle diese Kürzel dürften wohl auch den Germans geläufig sein. STL eher nur den Amis, dies steht in den Vereinigten Staaten für die Stadt St. Louis im Staat Missouri, so lautet auch der IATA-Code für den dortigen Flughafen.


Interview:„Vincent Keymer ist weiter als ich in dem Alter war“


Artur Jussupow ist eine außergewöhnliche Erscheinung: Er ist ein Typ, der mit vollem Bart wie ein typischer "russischer Bär" wirkt. Im vermeintlich krassen Gegensatz zum wilden Erscheinungsbild ist der 57-Jährige die Sanftmut und Freundlichkeit in Person. Jussupow, der nach einem Überfall 1990 in Moskau nach Deutschland übersiedelte,


Genf: Teimour Radjabovs Comeback


Mit dem Aufkommen der Grand Chess Tour (GCT; Bericht ab Seite 7) bekam eine vergleichbare Turnierserie des Weltschachbundes, der FIDE Grand Prix (GP), Konkurrenz. Konkurrenz im Sinne des Strebens nach Medienaufmerksamkeit, dabei vermeiden beide Tour-Ausrichter erfreulicherweise Terminüberschneidungen.


Apolda: Gejagt, aber nicht eingeholt


Fast zeitgleich mit der Euromeisterschaft wurden auch auf dem größten und bevölkerungsreichsten Kontinent neben dem Kontinentalmeister die Fahrkarten zum Weltcup ermittelt. Im Gegensatz zur EM, bei der sich die 23 Bestplatzierten qualifizieren, werden bei der Asienmeisterschaft nur fünf Weltcupplätze ausgespielt.


Norwegen: Aronians Triumph, kalte Dusche für Carlsen


Der Aufstieg des jungen Norwegers Magnus Carlsen bis hin zum Weltmeister sorgte in seiner Heimat für einen Schachboom. Die Medien spielten in einem schachfreundlichen Sinne verrückt, es gab sogar schon Live-Übertragungen von Turnierpartien im Fernsehen,


Minsk: Europameisterschaft mit starker Beteiligung


In der Zeit vom 29. Mai bis zum 11. Juni versammelten sich rund 400 Schachspieler, darunter ein guter Teil der europäischen Schachelite, in Minsk, um den neuen (oder alten) Europameister und die 23 Fahrkarten zum kommenden Weltcup zu ermitteln.


Ein grandioser „Abschlussball“


Es gab auch schon einmal eine Runde bei der Schachbundesliga, bei der mehr Leute mitspielten als zuschauten. Beide Gruppen zusammen hätten in einen Bus gepasst. Und es gab auch - am 29. April bis 1. Mai dieses Jahres in Berlin - eine zentrale Bundesligarunde mit 200 Aktiven an und fast zweitausend Zuschauern vor den Brettern, dies alles in einem ansprechenden Ambiente


Ein Superopen im Land der Vulkane


Mitten im Atlantik auf halbem Weg zwischen den Kontinenten liegt die Insel Island, teils auf der europäischen, teils auf der nordamerikanischen Erdplatte, wovon eine gewaltige, quer über die ganze Insel verlaufende Erdspalte zeugt. Und das ist nur eine der vielen Attraktionen, die Reisende anlocken.


Grenke Open in Karlsruhe:
„You’re simply the best …“


Turnierdirektor Sven Noppes hat das vom Open Deizisau stammende Einstim­mungsritual zu Beginn jeder Runde mittlerweile noch verfeinert: Auf seinem Smartphone gespeicherte Songs werden an das Mikrofon gekoppelt, und schon ertönt mit beeindruckender Lautstärke in der Schwarzwaldhalle z. B. das beschwingende "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen


Bad Wiessee: Deutsche Meisterin mit 14!


Der Titel einer Deutschen Meisterin im Schach ist für Jana Schneider vom Spvgg Stetten (Unterfranken) nichts Neues. Sie hat ihn bereits dreimal in Folge errungen, jedoch bei der weiblichen Jugend in den Altersklassen U12 und U14. Kurz vor Ostern sorgte sie eine Etage höher, bei der Deutschen Frauenmeisterschaft, für eine kleine Sensation.


Neuer Grand Prix startet durch


Der Grand Prix des Weltschachbundes ist eine Veranstaltungsserie. Startberechtigt sind 24 vom Weltschachbund nominierte Topspieler, jeder von ihnen darf an drei der insgesamt vier Teiletappen teilnehmen. So ergibt sich eine Teilnehmerzahl von 18 für jedes Einzelturnier.


Das Drama in Teheran


Laut einer etwas augenzwinkernd vorgetragenen These erfreuen sich an Schachweltmeisterschaften im K.-o.-System 100 % der Zuschauer und 50 % der Teilnehmer. Die Zuschauer schätzen die Spannung, zu der auch die Favoritenstürze zählen, und auch viele Teilnehmer goutieren diesen Austragungsmodus,


Nakamuras Wohnzimmer, Hou Yifans Frauenquote


Die großen Schachfestivals des Planeten haben jeweils ihre ganz eigenen Gepflogenheiten, um nicht zu sagen "Rituale". Das Tradewise Gibraltar Chess Festival, heuer von 23. Januar bis 2. Februar bereits zum 15. Mal ausgetragen, hat davon gleich mehrere zu bieten,


„Beim DSB herrscht Stillstand“


Beim nächsten Kongress des Deutschen Schachbundes (DSB) im Mai kommt es womöglich zur Kampfkandidatur um die Führung - sofern Präsident Herbert Bastian erneut antritt. Das hat der Internationale Meister und saarländische Rekordchampion gegenüber dem Schach-Magazin 64 offengelassen. Seinen Hut in den Ring hat Ullrich Krause geworfen.


Der Traum vom Triple muss warten


Wie schon im Editorial angeschnitten, war dem amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen ein weiterer Titel nicht beschieden. In beiden Meisterschaften, im Schnellschach und im Blitzschach, lag er zwar punktgleich vorn, aber die etwas schlechtere Wertung reichte "nur" zu Silber


Aseri lieben die Schweiz


Die Schachgeschichte wiederholt sich - allerdings mit leicht verändertem Happyend: Wie beim Weihnachts-Open in Zürich treffen Nijat Abasov und Eltaj Safarli aufeinander. Die beiden Großmeister aus Aserbaidschan kommen am Sonntagmorgen zehn Minuten zu spät - und nach drei Minuten und zwölf heruntergespulten Zügen ist das Spektakel am Spitzenbrett auch schon wieder vorbei.


Finale der Grand Chess Tour


Vom 9. bis zum 19. Dezember wurde in London das Chess Classic ausgetragen. Das Festival mit vielen Nebenturnieren und "Showeinlagen" wie einem Turnier für Zweierteams, die jeweils aus einem Schachkönner und einem Schachgönner bestehen, gehört schon länger zum britischen Schachleben dazu.


Unvergessliches Stelldichein der älteren Semester


Am 30. November endeten sage und schreibe fünf Weltmeisterschaften. Hinter dem "Großen Teich" fand das Match Carlsen-Karjakin statt, ein Duell junger Spitzenkönner. Die anderen vier WMs waren allesamt Turniere der älteren Generationen. Gespielt wurde - jeweils getrennt nach Geschlechtern - in den offenen Altersklassen 50+ und 65+. Als Austragungsorte dienten drei Hotels in dem beschaulichen westböhmischen Kurort Marienbad.


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  Remisschluss einmal anders

Zu der nachstehend abgebildeten Stellung kam es am im Januar beim Open in Gibraltar zwischen zwei Spielern der Weltklasse. Weiß hat einen Bauern mehr, kann aber die Punkteteilung – zu der es mehrere Wege gibt – nicht verhindern:

 

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