Schach Magazin
Archiv 2020 ::



4500 Teilnehmer, 16 Finalisten, ein Europameister


Zuerst die gute Nachricht: Die Europameisterschaften 2020 werden doch weiterhin "normal", sprich an einem Ort, mit Spielern, die sich am Brett gegenübersitzen, ausgetragen. Das hat die Europäische Schachunion ECU offiziell bekanntgegeben.


Das beste Turnier in der arabischen Welt


Abwechslung tut gut, sagen unternehmungslustige Menschen und fahren gerne mal woandershin in den Urlaub. "Abwechslung erfreut, immer mal ein anderer Ärger", der Philosoph Manfred Hinrich sah es differenzierter.


China triumphiert im Pokal der Nationen


Das chronologisch letzte Superturnier vor dem Redaktionsschluss dieser Ausgabe fand in der Zeit vom 5. bis zum 10. Mai statt. Die sonst übliche Angabe des Veranstaltungsorts entfällt in der Corona-Zeit; gespielt wurde online auf dem Server des FIDE-Partners chess.com.


"Mit zwei Metern Abstand wird es beim Blitz schwer"


Die Corona-Pandemie hat den Turnierkalender in allen Sportarten durcheinandergewirbelt - bis hin zu den Olympischen Spielen in Tokio, die erstmals in der Neuzeit in einem ungeraden Jahr 2021 stattfinden sollen.


Jekaterinburg: Das Unvollendete


Das Kandidatenturnier, in dem der Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen ermittelt werden sollte, begann am 17. März in Jekaterinburg - einen Tag, nachdem in Russland alle neuen Sportveranstaltungen aus Angst vor dem Coronavirus untersagt worden waren.


Schwätzen erwünscht!


In der Corona-Krise ist es, zumindest für einen gewissen Zeitraum, nicht gut möglich, Turniere klassischer Art, mit am Brett sich gegenübersitzenden Menschen, auszutragen. Deshalb floriert jetzt das online-Schach in vielfältiger Ausprägung.

Jekaterinburg: Spitzenschach in Zeiten des Coronavirus


Als sich China im Januar und Februar wegen der Coronavirus-Epidemie abzuschotten begann, zeigte sich, dass auch das Kandidatenturnier, an dem zwei Chinesen teilnehmen, betroffen war. Zunächst schien sich die FIDE keine Sorgen über die Auswirkungen der Epidemie auf das Schach zu machen,


Lausanne: Vorletzte Etappe des Grand Prix der Frauen


Kurz nach dem Cairns Cup in den USA folgte in der Schweiz, genau in Lausanne, ein weiteres Eliteturniere für Frauen. Diesmal jedoch kein privat organisiertes, sondern als Bestandteil der Grand Prix Serie für Frauen ein "offizielles", bei dem es neben Ruhm und Preisgeld auch um die Qualifikation für das Turnier der Kandidatinnen geht.


Wijk aan Zee: Auf der Überholspur


In der letzten Ausgabe berichteten wir über erste Phase des Eliteturniers an der niederländischen Nordseeküste und da konzentrierte sich der Blick auf den iranischen Jungstar Alireza Firouzja, der noch bis zur „Halbzeit“ das Feld mit anführte. Für den Youngster kam dann die Stunde der Wahrheit


Wladiwostok: Die Schachkrone der Frauen bleibt in China


Werfen wir nun einen Blick auf die letzte Etappe des erwähnten Grand Prix in Jerusalem, zu dem zwei vorberechtigte Spieler, Teimour Radjabov aus Aserbaidschan und Levon Aronian aus Armenien, nicht antraten. In beiden Fällen waren dafür ausschließlich gesundheitliche Gründe ausschlaggebend.


Moskau: Carlsen erweitert seine Titelsammlung


Nach zehn Jahren an der Spitze der Weltrangliste durfte der 29-Jährige Norweger Magnus Carlsen an Silvester aber auf ein selbst für ihn ungewöhnliches Novum anstoßen: Der Fußball-Verrückte hatte die Führung in der "Fantasy Premier League" (FPL) übernommen, schreibt Hartmut Metz und erläutert näher:


Schwäbisch-Gmünd: Mit Vollgas in die 20er


Die "Wilden Zwanziger" sind angebrochen, und zu Beginn des neuen Jahrzehnts stand für mich wie für hunderte weitere Schachfans sogleich die Reise nach Schwäbisch Gmünd im Osten Baden-Württembergs auf dem Programm, wo das Staufer Open bereits zum 32. Mal ausgetragen wurde.


London: Abschluss der Grand Chess Tour


Kurz vor Weihnachten gab es für Spitzenprofis noch einmal einen großen Zahltag. Die vier Teilnehmer der GCT, die bei den vorausgegangenen Etappen am besten abgeschnitten haben, trugen ein Turnier nach K.-o.-System um die finale Reihenfolge und Preise aus.


Monaco: Die lachende Dritte


Nach seiner Niederlage in der zweiten Partie des Weltcup-Finales gegen den an eins gesetzten Chinesen Ding Liren, blieb Radjabov gelassen und meinte: "Natürlich freue ich mich nicht, aber irgendwann in diesem Turnier musste das passieren. Psychologisch war ich auf eine solche Niederlage von Anfang bis Ende des Turniers eingestellt.


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  Remisschluss einmal anders

Zu der nachstehend abgebildeten Stellung kam es am im Januar beim Open in Gibraltar zwischen zwei Spielern der Weltklasse. Weiß hat einen Bauern mehr, kann aber die Punkteteilung – zu der es mehrere Wege gibt – nicht verhindern:

 

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