Schach Magazin
Schach ist Sport ::

Gewöhnlich gilt der Doktortitel als Nachweis der Befähigung zu besonders vertiefter wissenschaftlicher Arbeit, die auch geprüft wird. Das Promotionsrecht besitzen Universitäten und ihnen statusmäßig gleichgestellte Hochschulen. Ihnen steht es auch zu, ehrenhalber akademische Titel auch an Personen zu verleihen, die manchmal weniger in Forschung und Lehre wirken, sich aber anderweitig ausgezeichnet haben.

Die Budapester Universität für Sportwissenschaften hat in den letzten vier Jahrzehnten 44 Ehrendoktorwürden verliehen, die Nr. 45 ging an die Ungarin Judit Polgar, als beste Schachspielerin in der Geschichte des königlichen Spiels weltbekannt. Sie nutzte und nutzt immer noch ihren Bekanntheitsgrad und ihre Popularität, um immer wieder ihr großes Anliegen zu forcieren, nämlich die weltweite Anerkennung von Schach als Sport. Dazu erklärte sie anlässlich der Ehrung: "Die Ehrendoktorwürde ist eine große Auszeichnung für mich und ein Meilenstein für die Schachgemeinschaft. Diese Anerkennung ist bedeutsam und etwas Besonderes, weil sie ein weiterer Beweis dafür ist, was ich immer geglaubt und betont habe: dass Schach ein Sport ist. Nach der Resolution des Internationalen Olympischen Komitees ist Schach in meinem Land, in Ungarn und in vielen anderen Ländern als Sport anerkannt, eine Tatsache, die noch immer von vielen in Frage gestellt wird. Diese Anerkennung ist ein wichtiger Schritt, um die Diskussion über Schach lebendig zu halten und die Skeptiker zu überzeugen: Schach ist ein Sport, und dies stärkt nur noch mehr seine bestehende und lebendige Beziehung zu Spiel, Bildung, Kunst und Wissenschaft."

Schach-Magazin 64 schließt sich den vielen Gratulanten an und freut sich, dass das obige (auch unser) Anliegen von einer derart respektablen Frau ebenfalls vertreten wird.

Herzliche Grüße


Ihr Otto Borik

 

Zum Titelbild:

Online zu spielen, das wird sicher auch nach dem Aufheben der Einschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie ein fester Bestandteil des Schachlebens vieler Schachfreunde sein. Sich zu treffen, Einzel- und Mannschaftskämpfe gemeinsam bestreiten, analysieren, klönen und, ja auch tratschen, im Verein, bei Open bei Meisterschaften:
Wann geht’s los?

Foto: sechs Teamfotos (FIDE), mit den jeweils vier Spielern sowie zwei Spielerinnen der Mannschaften (von links oben nach rechts unten) China, USA, Europa, Russland, Rest der Welt, Indien

 

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  Remisschluss einmal anders

Zu der nachstehend abgebildeten Stellung kam es am im Januar beim Open in Gibraltar zwischen zwei Spielern der Weltklasse. Weiß hat einen Bauern mehr, kann aber die Punkteteilung – zu der es mehrere Wege gibt – nicht verhindern:

 

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