Schach Magazin
Von 8 bis 80 Jahren ::

Als ich noch jung war, und das ist schon etwas länger her, da gab es bereits im Deutschen Schachbund den Slogan, Schach könne man von 8 bis 80 (Jahren) spielen. Da ist sogar noch Luft drin: Nach unten, bei den Kindern - das hat auch mit der Deutschen Schulschachstiftung zu tun und mit engagierten Förderern wie Dr. Gerhard Köhler (Schachstiftung GK gGmbH) und Aktivisten wie Ralf Schreiber (Schach für Kids e.V.). Und auch nach oben. Erst kürzlich spielte die 90-jährige Bremerin Hannelore Hoose bei der Senioren-WM (vgl. den Bericht auf Seite 25) mit. Und auf der Titelseite dieser Ausgabe wird mit tief gezogenem Hut berichtet, dass die 78-jährige vielfache Weltmeisterin Nona Gaprindaschwili kürzlich einen weiteren WM-Titel erringen konnte. Den zu schweren Pokal (müssen die Dinger immer so wuchtig sein?) nahm sie nicht mit nach Hause, sondern verschenkte ihn an die Interviewerin Tea Patatishvili, die mit ihrem Ehemann Hartmut Metz für die rekordverdächtige Berichterstattung aus diesem Themenbereich sorgte.

Der junge Mann, der auf der Titelseite dieser Ausgabe abgebildet ist, steht wiederum weniger für die glorreiche Vergangenheit als für die möglicherweise strahlende Zukunft. Zusammen mit dem 15-jährigen Großmeister Vincent Keymer, der schon länger im Fokus steht, wird der Hamburger Luis Engel (seit Oktober designierter Großmeister) dafür sorgen, dass sich Keymer nicht auf den Lorbeeren ausruhen kann. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft!

Zum Schluss noch ein persönliches Wort zu dieser Ausgabe, die am 2. Januar in den Handel kommt. Bleiben Sie unserem Schach-Magazin 64 gewogen und alles Gute für das Jahr 2020.

Viel Spaß bei der Lektüre.

Ihr Otto Borik

 

Zum Titelbild:

Vor einigen Jahren entdeckte das Hamburger Schach-Urgestein Christian Zickelbein in einer Jugendgruppe einen auffällig talentierten Jungen und nahm ihn unter seine Fittiche. Heute ist Luis Engel ein junger Mann von 17 Jahren und der zweitjüngste deutsche Großmeister.

Foto: Torsten Szobries

 

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  Remisschluss einmal anders

Zu der nachstehend abgebildeten Stellung kam es am im Januar beim Open in Gibraltar zwischen zwei Spielern der Weltklasse. Weiß hat einen Bauern mehr, kann aber die Punkteteilung – zu der es mehrere Wege gibt – nicht verhindern:

 

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