Schach Magazin
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In diesem Frühjahr war viel los in der Schachwelt, ein Ereignis jagte das andere und so erwarten Sie einige interessante Begegnungen, denen wir uns in diesem Heft näher widmen werden. Fangen wir mit der Titelseite an. Die "Frau, die nie lächelt" übt sich in dieser Zurückhaltung nur am Brett, da ist sie voll im Kampfmodus und nimmt anscheinend die Welt um sich herum kaum wahr. Außerhalb der Turnierarena kann man ihr schon ein Lächeln entlocken, wie man in dem Beitrag ab Seite 10 sehen kann.

Alexandra Gorjatschkina wird nun die Weltmeisterin Ju Wenjun herausfordern. Dies wird nach einer längeren Pause wieder einmal ein chinesisch-russisches Duell um die Schachkrone der Frauen sein. Zwei davon hat Alexandra Kosteniuk bestritten: 2001 (da verlor sie im Stichkampf 3:5 gegen Zhu Chen) und 2008, als sie die damals erst 14-jährige Hou Yifan mit 2,5:1,5 besiegte. Daran wird gerade jetzt in russischen Medien gerne erinnert, verbunden mit der Hoffnung, dass "Alexandra II." den Chinesinnen erneut den Titel entreißt. Nach dem Titelkampf, dessen Austragungsort und der genaue Zeitraum noch zu bestimmen sind, werden wir mehr wissen.

Über ein anderes erstklassiges Schachereignis in Juni wird gleich umseitig berichtet. Es handelt sich um das Superturnier in Stavanger (Norwegen) mit "All Stars", angeführt vom Weltmeister höchstselbst. Die Bewertung des angewandten Wertungssystem schwankte von innovativ bis unübersichtlich, das Pro und Contra wird auf den Seiten 4 und 5 ausführlich diskutiert.

Weitere Veranstaltungen mit Weltklassespielern, über die in dieser Ausgabe berichtet wird, sind das Auftaktturnier des Grand Prix des Weltschachbundes, das Karpow-Ehrenturnier und die Meisterschaft des größten Kontinents Asien (Seiten 16-25). Danach folgen die bewährten Serien und Spezialbeiträge (mehrere Rezensionen und ein Reisebericht aus Argentinien), bis die Ausgabe mit Beiträgen über Großveranstaltungen in Deutschland ausklingt.

Viel Spaß bei der Lektüre.

Ihr Otto Borik

 

Zum Titelbild:

Mit einem beispiellosen Siegeslauf sicherte sich Alexandra Gorjatschkina zwei Runden vor Schluss des Turniers der WM-Kandidatinnen den Sieg und damit das Recht für den Titelkampf der Frauen.

Foto: Anastasia Karlovich

 

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  Remisschluss einmal anders

Zu der nachstehend abgebildeten Stellung kam es am im Januar beim Open in Gibraltar zwischen zwei Spielern der Weltklasse. Weiß hat einen Bauern mehr, kann aber die Punkteteilung – zu der es mehrere Wege gibt – nicht verhindern:

 

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