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Bis vor 1988 hatte das nach China zweitgrößte Volk der Erde keinen Schachgroßmeister in seinen Reihen. Dann erschien ein junger Mann aus der tamilischen Minderheit in Südindien namens Viswanathan Anand in der Schachszene, wurde auf Anhieb Jugendweltmeister, später sogar Weltmeister und löste einen in der Schachwelt bislang noch nie dagewesenen Boom aus. Erst vor kurzem freuten sich die Inder über die Titelverleihung an den 75.Großmeister des Landes.

Das größte Schachfest der Welt, die Schacholympiade, hatten die Inder bislang nicht ausgerichtet. Natürlich standen sie auf der Liste, jedoch für später. Dieses Jahr sollte die Schacholympiade in Moskau stattfinden, doch nach dem Überfall auf die Ukraine verlor Russland das Recht an der schacholympischen Ausrichtung. Der indische Bundesstaat Tamil Nadu, von dem Chennai die Hauptstadt ist, übernahm kurzfristig diese Aufgabe und meisterte sie großartig. Und so kommt es, dass dieses Heft zum großen Teil diesem Großereignis gewidmet ist, und das ist erst der Anfang! Die Rekordbeteiligung in Chennai (mehr als 300 Teams aus 185 Ländern) und die kurze Zeit seit dem Abschluss der Schacholympiade bis zum Redaktionsschluss machen eine umfangreiche Nachlese in der kommenden Ausgabe zur Pflicht, aber auch zu einer reizvollen Aufgabe, auf die wir uns jetzt schon freuen.

Auf dem Zettel stehen aber auch andere Aufgaben, so die Aufarbeitung der „großen Turnierhalde“, die sich aufgetürmt hat, darunter auch große internationale Festivals wie Czech Open (mit dem Sieger Alexander Donchenko aus Deutschland) oder dem deutschen Schachgipfel in Magdeburg, das während diese Zeilen geschrieben werden, noch läuft. Freuen Sie sich auf die nächste Ausgabe und bleiben Sie gesund.

Beste Grüße

Ihr Otto Borik

 

Zum Titelbild:


Das jüngste Siegerteam bei einer Schacholympiade kommt aus Usbekistan.

Foto: FIDE/Stev Bonhage

 

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  Remisschluss einmal anders

Zu der nachstehend abgebildeten Stellung kam es am im Januar beim Open in Gibraltar zwischen zwei Spielern der Weltklasse. Weiß hat einen Bauern mehr, kann aber die Punkteteilung – zu der es mehrere Wege gibt – nicht verhindern:

 

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