Entwurfstechnische Möglichkeiten zur Vermeidung entwässerungsschwacher Zonen auf Richtungsfahrbahnen

 

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Chr. Lippold, A. Vetters, Th. Lehmann, W. Ressel, S. Klötzl

Entwurfstechnische Möglichkeiten zur Vermeidung entwässerungsschwacher Zonen auf Richtungsfahrbahnen

ISBN: 978-3-95606-019-9   |   Erscheinungsjahr: 2013    |    Auflage: 1
Seitenzahl: 156   |    Einband: Broschur    |    Gewicht: 463 g
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Innerhalb geringer Längsneigungen und besonders bei breiten Fahrbahnen steilten sich Standardverwindungen in der Vergangenheit bei Nässe oftmals kritisch dar. In der vorliegenden Arbeit wurden deshalb die in den RAA 2008 aufgezeigten Alternativen , die Schrägverwindung und die Kurven mit negativer Querneigung, hinsichtlich ihrer Dimensionierungsgrundlagen untersucht. Es galt, die dort zum Teil neu festgelegten Parameter abzusichern bzw. einen Veränderungsbedarf aufzuzeigen. Hierzu wurden fahrdynamische Berechnungen und Messungen, Simulationen sowie Fahrverhaltens- und Unfalluntersuchungen durchgeführt.
Für die Untersuchung wurden deutschlandweit 12 Schrägverwindungen und 45 Kurven mit negativer Querneigung auf ihre Eigenschaften hinsichtlich
Sicherheit und Fahrverhaltens untersucht. Durch entwässerungstechnische Simulationen wurde die Qualität des Wasserabflusses bewertet. Die Auswertung des Unfailgeschehens hat das sichere Entwässerungsverhalten bestätigt. Beide Maßnahmen sind Möglichkeiten zur Vermeidung entwässerungsschwacher Zonen .
Die in den RAA zugrunde gelegten Radien für Kurven mit negativer Querneigung haben sich bestätigt. Bei Schrägverwindungen wurde festge steilt, dass diese bislang nur in bituminöser Bauweise hergestellt wurden. Bei Kurven mit negativer Querneigung werden geringfügige Modifizierungen vorgeschlagen, z. B. die Warnung bei nassen und glatten Fahrbahnzuständen oder die Kombination der negativen Querneigung mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Für die Schrägverwindungen wurde die bevorzugte Anordnung bei geringen Längsneigungen, auch für den Neubau, empfohlen und die Länge des wandernden Grats in Abhängigkeit vom Regelquerschnitt vorgegeben. Diese dienen als Diskussionsgrundlage für die mögliche Integration in die RAA bei deren Fortschreibung.

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