BASt Jahresbericht 2020

 

Verkleinern
<Vergrößern

Mehr Ansichten

Bundesanstalt für Straßenwesen

BASt Jahresbericht 2020

ISBN: 978-3-95606-567-5   |   Erscheinungsjahr: 2021    |    Auflage: 1
Seitenzahl: 84   |    Einband: Broschur    |    Maße: 29,7 x 21,0 cm    |    Gewicht: 378 g
Lieferzeit: 1 Tag
0,00 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten bei Auslandsbestellungen

Liebe Leserin, lieber Leser, der Jahresbericht war unserem Präsidenten, Stefan Strick, stets ein besonderes Anliegen, um Ihnen Einblicke in die aktuellen Ergebnisse unserer Arbeit zu geben. Gemeinsam mit ihm haben wir alljährlich die Schwerpunkte des Berichts festgelegt und die Auswahl der Beiträge diskutiert. So auch für den aktuellen Bericht. Nun werden Sie sein Vorwort vermissen. Leider haben wir ihn Ende Februar allzu früh und unerwartet verloren. Er verstarb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren. Stefan Strick war seit 2011 Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Er hat in dieser Zeit die BASt mit seinen Ideen maßgeblich geprägt – diesen Weg wollen wir fortsetzen. Er war Mitglied in vielen nationalen und internationalen Gremien. Die internationale Zusammenarbeit war ihm ein besonderes Anliegen, für das er sich insbesondere von 2014 bis 2016 als Präsident des Forum of European Highway Research Laboratories (FEHRL) einsetzte. Er hat zahlreiche länderübergreifende Kooperationen aufgebaut, beispielsweise mit Australien, Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Dänemark, mit Österreich und der Schweiz sowie Polen und Tschechien. Während seiner Amtszeit wurde eine weltweit einzigartige Versuchseinrichtung errichtet – das Demonstrations-, Untersuchungs- und Referenzareal der BASt (duraBASt). Stefan Strick etablierte das Förderprogramm „Innovationsprogramm Straße“ als Instrument zur Stärkung innovativer Entwicklungen im Straßenbau und verfolgte konsequent das Ziel einer zukunftsweisenden und umfassenden Digitalisierung in allen Bereichen der BASt-Forschung. Mit Stefan Strick verliert die BASt nicht nur ihren Präsidenten, sondern auch einen geschätzten und aufmerksamen Kollegen, der zuhören konnte und wollte. Wir werden seine Persönlichkeit, seine Erfahrung und Kompetenz, die im In- und Ausland sehr geschätzt wurde, vermissen. Sein besonderes Augenmerk widmete er dem wissenschaftlichen Nachwuchs, beispielsweise durch die Förderung von Promotionen. So kommen auch im vorliegenden Jahresbericht 2020 viele junge Kolleginnen und Kollegen „zu Wort“. Rund 60 Autorinnen und Autoren berichten über aktuelle Projekte der BASt, angefangen mit der Re-Evaluation des Alkoholverbots für Fahranfängerinnen und Fahranfänger, über sprechende Arbeitsstellen, Airbags für Radfahrer, Luftschadstoff messende Drohnen, resiliente Straßentunnel, bis hin zur Betonfahrbahn 4.0 und ausgewählten BASt-Projekten im Rahmen des BMVIExpertennetzwerks. Sie alle haben häufig – wie so viele in diesem pandemiegeprägten Jahr – zu Hause gearbeitet. Das „Mobile Arbeiten“ wurde für viele zur täglichen Arbeitsform. Die Aufrüstung der IT-Infrastruktur, neue Prozesse und Kommunikationsmöglichkeiten ermöglichten es, den Forschungsbetrieb erfolgreich weiterzuführen. Lassen Sie sich mit diesem Bericht in den vielfältigen Alltag der BASt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Jahr 2020 mitnehmen. Ihre Stabsstelle Presse und Kommunikation der BASt

A - 43