Alternative Antriebstechnologien

 

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R. Schleh, M. Bierbach, C. Piasecki, M. Pöppel-Decker, M. Ulitzsch

Alternative Antriebstechnologien

Marktdurchdringung und Konsequenzen
ISBN: 978-3-95606-284-1   |   Erscheinungsjahr: 2017    |    Auflage: 1
Seitenzahl: 44   |    Einband: PDF    |    Gewicht: 0 g
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Der nachfolgend verwendete Begriff „alternative Antriebe“ umfasst Antriebsvarianten von Straßenverkehrsfahrzeugen, die sich hinsichtlich Energieart oder konstruktiver Lösung von den derzeit auf dem Markt verbreiteten Antriebstechniken unterscheiden. Mit deren Anwendung verbindet sich der Anspruch, negative Auswirkungen herkömmlicher Antriebe, wie Umweltbelastung oder Erschöpfung fossiler Treibstoff-Quellen verringern zu können. Benzin- und Dieselfahrzeuge machen immer noch mehr als 98% des Pkw-Gesamtbestandes aus. Pkws, die mit Erdgas (CNG) oder Autogas (LPG) fahren, stellen im aktuellen Fahrzeugbestand die größte Gruppe mit alternativem Antrieb (2013 rund 580.000 Pkws). Der Hauptschwerpunkt gegenwärtiger Förderprogramme des Staates liegt jedoch auf der Elektromobilität, da Deutschland hier zum Leitmarkt und Leitanbieter aufsteigen soll. Dabei wird grundsätzlich ein technologieoffener Ansatz verfolgt, der die Förderung von Brennstoffzellentechnologie sowie Hybrid- und Batterieantrieben umfassen soll. Um die zukünftige Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb in Deutschland beurteilen zu können, initiierte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Jahr 2010 die Einrichtung einer langfristigen Beobachtung des Fahrzeugmarktes und des Unfallgeschehens von Pkw mit alternativen Antriebsarten mit dem Ziel, die tatsächliche Umsetzung des technologischen Fortschritts in marktgängige Produkte zu verfolgen, frühzeitig Kenntnis über die Marktentwicklung zu erhalten sowie mögliche Fehlentwicklungen - insbesondere mit Blick auf die Verkehrssicherheit - zu identifizieren. Vor allem die Betrachtung des letzten Punktes soll die Möglichkeit schaffen, Vorschläge für eine sinnvolle Steuerung der Entwicklung leisten zu können. Die alternativen Antriebstechniken kommen neben Pkw auch in anderen Fahrzeuggruppen zur Anwendung. Die ersten elektrisch betriebenen Güterkraftfahrzeuge und Krafträder mit amtlichem Kennzeichen tauchen in der Verkehrsunfallstatistik auf. Im vorliegenden Bericht werden deshalb ebenfalls die Fahrzeuggruppen Kraftrad, Kraftomnibus und leichte Lkw mit einer Nutzlast von weniger als 2t berücksichtigt. Letztere werden betrachtet, weil nach Bestandangaben 89% der zugelassenen Güterkraftfahrzeuge mit Elektroantrieb unter diese Nutzlastklasse fallen. Nachfolgend werden in den Kapiteln 2 und 3 die technischen Entwicklungslinien sowie ein Überblick über die gegenwärtigen (vor allem politischen) Rahmenbedingungen des Marktes für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb aufgezeigt. In den Kapiteln 4 und 5 werden der Bestand sowie das Unfallgeschehen näher betrachtet. Der Bericht liefert in diesem statistischen Teil Daten für das Berichtsjahr 2013 . Klicken Sie bitte hier um sich die PDF herunterzuladen.


BASt - M - 270