Schach Magazin
Archiv 2011 ::

Gold für schwarz-rot-gold


Spannender kann der Ausgang einer Meisterschaft nicht sein: Nachdem bei der diesjährigen Europäischen Mannschaftsmeisterschaft, ausgerichtet im griechischen Urlaubsressort Porto Carras, acht Runden absolviert waren, lag die deutsche Nationalmannschaft mit vorn.

„Schach ist der integrative Sport schlechthin“


Nach den Olympischen Spielen folgen die Paralympics. Analog gibt es in der Schachwelt die Schacholympiaden und seit Oktober dieses Jahres auch die "World Games" für behinderte Schachspieler. Bei der Weltpremiere, ausgetragen in Dresden, räumte der Erfurter Thomas Luther drei Goldmedaillen ab. In einem Interview stand er dem Journalisten Norbert Wallet Rede und Antwort.

Eine Blitzpartie entscheidet den Grand Slam 2011


Ein Turnier wie dieses kommt nicht alle Tage vor. Zum einen war da das auf zwei Kontinenten ausgetragene Grand Slam Finale, die erste Hälfte im brasilianischen Sao Paulo, die Rückrunde im spanischen Bilbao,

Schachspieler, wohin das Auge blickt


Erstmalig seit dem Bestehen der Bundesliga wurde eine zentrale Runde ausgetragen. Vom 14. bis 16. Oktober versammelten sich in der Mülheimer RWE-Sporthalle alle 16 Mannschaften und trugen die Spiele der ersten, der zweiten und der vorgezogenen Einzelrunde aus.

Weltklasse spornt Kinder an


Der Weltschachbund FIDE hat 2011 zum Botwinnik-Jahr ausgerufen und selbstverständlich würdigt auch seine Heimat den 100.Geburtstag des sechsten Schachweltmeisters ausgiebig. Schließlich war Michail Mojsejewitsch Botwinnik nicht nur der erste Sowjetbürger auf dem Schachthron,

Chess City St. Louis


Das amerikanische Sport-Magazin "ESPN Magazine" nannte St. Louis einmal die "ultimative Sport-Stadt". In dem Ort, der im US Bundesstaat Missouri am Mississippi liegt und mit etwa 320.000 Einwohnern für amerikanische Verhältnisse recht überschaubar ist, finden an fast jedem Wochenende zahlreiche Sportereignisse statt.

Mannschaftsweltmeisterschaft 2011


Vom 17. bis zum 27. Juli war die Stadt Ningbo im Großraum Shanghai der Schauplatz der Mannschaftsweltmeisterschaft. Im Gegensatz zu der alle zwei Jahre ausgetragenen Schacholympiade, bei der jede Föderation ungeachtet der Spielstärke ihrer Vertreter mit einem Team mitspielen und somit am größten Schachfest der Welt teilnehmen darf, ist die nur alle vier Jahre durchgeführte Mannschaftsweltmeisterschaft ein kleines Eliteturnier.

Schachturniere dominieren das größte Festival der Spiele


Das größte Schachtreffen der Welt außer der Schacholympiade ist das Riesenfestival in der rund eine Autostunde östlich von Prag gelegenen Stadt Pardubice. Streng genommen, ist diese gewaltige Veranstaltung mit mehreren Tausend Aktiven ein Festival der Denkspiele, denn es werden auch Turniere in Backgammon, Bridge, Dame, Go, Shogi u. v. m.ausgetragen

Spitzenschach in der Stadt der tanzenden Derwische


Während die deutsche Bundesliga immer noch vergeblich nach einem Generalsponsor sucht, hat es ihr Pendant am Bosporus besser. Die größte Privatbank der Türkei, die Isbank, fungiert als Hauptsponsor und das schon seit mehreren Jahren.



Schätze der Abendstunden


Sie sind die stillen Helden des königlichen Spiels. Sie packen zu später Stunde und meist im stillen Kämmerlein ihre Ideen aus. Im Bewusstsein der Schachwelt sind sie eher Erscheinungen einer Parallelwelt, von deren Existenz man zwar weiß, deren Spielrhythmus jedoch weitgehend im Verborgenen liegt.


Spitzenschach in Draculas Reich


Im Zentrum Rumäniens, im südlichen Karpatenraum liegt der Landstrich Transsylvanien, im deutschen Sprachraum auch als Siebenbürgen bezeichnet. Dort wütete im 14. Jahrhundert wiederholt der Herrscher der benachbarten Walachei namens Vlad III. Draculea, ein gewiss blutrünstiger, aber kaum blutsaufender Fürst,



Betrugsfall überschattet die Deutsche Meisterschaft


Die 82. Deutsche Meisterschaft, vom 26. Mai bis 3. Juni 2011 in Bonn ausgetragen, stand unter keinem glücklichen Stern. Zum einen war sie nicht so gut besetzt, wie man es im Vorfeld erhofft hatte, schließlich waren von den 100 besten Spielern des Deutschen Schachbundes nur sieben am Start (und nur sechs beendeten das Turnier, mehr darüber später), aber das war nicht das große Malheur.


Auftakt der Kandidatenkämpfe


In der Wolga-Stadt Kazan wird derzeit der neue Herausforderer des Weltmeisters ermittelt. Bei Redaktionsschluss war das Viertelfinale abgeschlossen und die vier Halbfinalisten standen fest. In diesem Beitrag wird die erste Etappe der Kandidatenkämpfe beleuchtet, in der nächsten Ausgabe dann über den Rest dieser fast einen Monat lang andauernden Qualifikation berichtet.

Schachpostkarten aus der Ferne


Das seit 11 Jahren bestehende Thai Open, gemeinsam organisiert von dem finnischen Auswanderer Kai Tourila und dem Schachklub Bangkok, steht in dem Ruf, das Spieler-freundlichste Open der Welt zu sein. Ein großes Wort, gewiss, aber diese Einschätzung wird durch viele Aussagen und Fakten untermauert.

Europameisterschaft 2011:
Titel für Wladimir Potkin


Ein Riesenpulk von Schachspielern - genau 393 an der Zahl - aus 42 Ländern versammelten sich in der Zeit vom 24. März bis zum 2. April in der südfranzösischen Stadt Aix les Bains zur 12. Austragung der europäischen Einzelmeisterschaft. Wie bei jedem Turnier gab es auch bei diesem Teilnehmer, die einfach genossen, dabei zu sein, andere zogen mit langen Gesichtern von dannen…



Von Sam Loyd kann sich keiner lösen


Seinen Denkapparat musste Sam Loyd sicher nur zu einem Bruchteil einsetzen, als ein vermutlich blutiger Anfänger ihn mit der Aussage provozierte, er halte ja wohl problemlos ein Remis gegen den berühmten Amerikaner - er müsse schließlich nur dessen Züge kopieren.

Aeroflot Open -
altes Format, ungewisse Zukunft


Das weltbekannte Aeroflot-Open feierte dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und es gehört in die Liga der Premium-Turniere. Knapp drei Hundertschaften kamen diesmal und es bleibt offen, ob sich diese Zahl für die sponsernde Fluggesellschaft rechnet oder nicht.



Jenbachs Höhenflug


Eine Tiroler Marktgemeinde mit knapp siebentausend Einwohnern kann sich mit dem Titel des österreichischen Mannschaftsmeisters im Schach schmücken. Obendrein zum zweiten Mal in Folge. Und als ob dies noch nicht genug wäre, behielt der SK Jenbach in beiden Fällen eine weiße Weste mit jeweils 22:0 Mannschaftspunkten!



Nakamuras Sieg beim
Superturnier in Wijk aan Zee


Vor einiger Zeit erhielt Hikaru Nakamura eine Einladung zu dem berühmten Schachfestival im niederländischen Wijk aan Zee. Die Ausrichter boten ihm einen Platz in der B-Gruppe an. Er lehnte ab, da er als amtierender Schachmeister der USA eigentlich die A-Gruppe als angemessen empfand.



Candlelight-Schach in Gibraltar


Von wegen "Affenfelsen"! Rund um das Vier-Sterne-Hotel "Caleta", direkt am Meer gelegener Austragungsort des Tradewise Gibraltar Chess Festivals in der britischen Enklave Gibraltar, geben vor allem hunderttausende von kreischenden Möwen den Ton an:



Hou Yifan holt die WM-Krone zurück nach China


Die Planspiele der chinesischen Verbandsführung gingen endlich auf: 2008 hatte die damals 14-jährige Hou Yifan das WM-Finale gegen Alexandra Kosteniuk mit 1,5:2,5 verloren, doch diesmal stand ihr keine Europäerin im Weg. Nach einem sicheren Halbfinale-Matchgewinn gegen die Setzlistenerste Humpy Koneru kürte sich das staatlich geförderte Ausnahmetalent im inner-chinesischen WM-Finale gegen Ruan Lufei zum "Wunderkind auf dem Frauen-Thron".



Wie in den guten, alten Zeiten…


Offene Turniere gibt es viele, aber geschlossene Turniere für "Normalsterbliche" außerhalb der Weltspitze sind selten geworden. Umso erfreuter war ich, als ich kurz vor Weihnachten eine Einladung zu einem Rundenturnier in Augsburg erhielt.


Spannung hautnah


Wie die Zeit vergeht … schon ist das Moskauer Tal-Memorial ein Traditionsturnier. Anlässlich des 5-jährigen Mini-Jubiläums zog man vom üblichen Austragungsort im Zentralen Schachklub ins GUM-Einkaufszentrum am Roten Platz. Obwohl Anand, Carlsen und Topalov fehlten, wurde es ein hochklassiges Event bei dem die Weltspitze sehr zusammenrückte:



„Posträuber“ holt die letzte DDR-Medaille


Dr. Fritz Baumbach ist die Fernschach-Legende: Seine Meriten in der Denk-Disziplin, bei der die Züge früher per Post und heute meist per E-Mail versandt werden, sind Legion. Der promovierte Chemiker wurde 1988 Weltmeister, fünf Jahre zuvor Vizeweltmeister und stand zweimal mit der deutschen Mannschaft als Olympiade-Sieger auf dem obersten Treppchen.


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"Das gibt's doch nicht, wie konnte ich so was übersehen, das war doch ganz einfach", so oder ähnlich wird nach einem "Einsteller" lamentiert. So nennt man einen Zug, der eine womöglich gut angelegte oder noch gar nicht recht begonnene Partie schlagartig verdirbt.
 

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