Schach Magazin
Archiv 2016 ::



Europapokal an historischem Ort


Die zweitgrößte Stadt Serbiens hat eine ereignisreiche Geschichte. An einen Wendepunkt wurde kürzlich erinnert: Vor fast genau 300 Jahren, am 5. August 1716 fand vor den Toren von Novi Sad eine Schlacht statt, in der das osmanische Heer vernichtend geschlagen wurde. Novi Sad entwickelte sich dann zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Serben.


Die Stunde des alten Recken


Die 87. Auflage in Lübeck war sicher sportlich gesehen keine herausragende - doch auch wenn es an Preisgeld mangelte und die Besetzung schwach war, fehlte es nicht an Dramatik: Topfavorit Rasmus Svane führte praktisch bis zum letzten Zug, ehe Sergej Kalinitschew den Lübecker hauchdünn überflügelte.


Kleine Revanche für die Olympiade


Wo spielen die besten US-Spieler, wenn in ihrem Land ein hoch dotiertes Turnier ausgetragen wird? Auf einer Insel in der Irischen See, lautet die richtige Antwort. Und warum das, Zoff mit dem Mutterland? Keineswegs. Das Open auf der Insel Man gehört nun einmal zu den attraktivsten Turnieren dieses Herbstes weltweit,


Jugendliche ermitteln ihre Weltmeister


In der Zeit vom 20. September bis zum 4. Oktober trafen sich in der westsibirischen Stadt Chanty Mansijsk 435 Jugendliche aus 64 Ländern zu den Weltmeisterschaften in den Altersklassen U14, U16 und U18, jede davon in einer offenen Sektion bzw. ei-nem Extraturnier für Mädchen, insgesamt also sechs Wettbewerbe.


Schacholympiade mit Rekordbeteiligung


Zum ersten Mal in der Geschichte war die Kaukasus-Republik Aserbaidschan Gastgeber des größten Schachspektakels der Welt. Unter politischen Aspekten nicht unumstritten, erwies sich die Kaukasus-Republik jedoch bei der Ausrichtung von meh-reren internationalen Veranstaltungen als ein guter Gastgeber.


Durchmärsche bei der Junioren-WM


Die Altersgrenzen zur Volljährigkeit sind nicht weltweit einheitlich. Deshalb verwendet der Weltschachbund für die Wettbewerbe der jungen Schachspieler/innen zwei Begriffe: Jugendliche (bis 18 Jahren) und Junioren (bis 20), wobei in beiden Fällen die auch im Seniorenschach angewandte Regel "Jahrgang vor Datum" gilt


Dramatischer Abschluss in Saint Louis


Als chronologisch letztes Turnier vor dem Beginn der Schacholympiade ging in der US-Stadt Saint Louis die dritte und vor-letzte Etappe der Grand Chess Tour über die Bühne. Im Gegensatz zu den ersten beiden Etappen dieser Serie (in Paris und Leuven, vgl. Berichte in den beiden letzten Ausgaben), wo Schnellschach gespielt und geblitzt wurde, kam beim Sinquefield-Cup wieder das klassische Turnierschach zu Ehren.


Groß, größer, Czech Open


Bei den meisten Schachfestivals werden die Teilnehmerzahlen in Hunderten, beim Czech Open in Pardubice werden sie in Tausenden angegeben. Dies hat zwar auch damit zu tun, dass es sich genau genommen um ein Festival der Denkspiele handelt, bei dem Meisterschaften z. B. in Bridge, Go, Scrabble und noch einem Dutzend weiterer Spiele ausgetragen werden,


Maxime war wirklich der Größte!


Vor einiger Zeit bezahlte ein Sponsor dem Franzosen Maxime Vachier-Lagrave Trainingsstunden bei dem damals in Paris lebenden Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik. Der Russe war von dem jungen Talent derart beeindruckt, dass er ihn zu seinem Trainingspartner auswählte, und in der folgenden Zeit arbeiteten sie zum gegenseitigen Nutzen zusammen.


Stelldichein der älteren Semester


Unweit von Deutschlands "Schachhauptstadt" Dresden, in der - durch die Karl-May-Festtage bekannt gewordenen - Kreisstadt Radebeul wurde vom 26. Juni bis zum 4. Juli die vierte Auflage der Mannschaftsweltmeisterschaften der Senioren ausgerichtet;


Europameisterschaft im Kosovo


Die 17. Auflage der Europäischen Meisterschaft (offene Klasse) wurde vom 11. bis zum 23. Mai in der kosovarischen Stadt Gjakova ausgetragen. Die Beteiligung war besser als erwartet. Es waren Schachfreunde aus 38 europäischen Ländern mit von der Partie, dies ist ein guter Mittelwert.


Blinker raus und Vollgas


Carlsens Turniersiege sind Legion, doch vor eigenem Publikum wollte es bislang nicht klappen. Bei den ersten drei norwegischen Superturnieren belegte der Weltmeister nie den ersten Platz, einmal ging es sogar ganz daneben (nur Platz 7-8). An Erklärungsversuchen hat es nicht gemangelt,


Es ist vollbracht!


Die ersten "Rauchzeichen" stiegen am 21. Februar auf. An diesem Sonntag fuhr der der zehnfache Deutsche Mannschaftsmeister OSG Baden-Baden seine schweren Geschütze auf, Weltmeister Anand spielte mit (seine einzige Partie in dieser Saison), auch der Weltklassemann Aronian war mit von der Partie, dennoch konnte der Widerstand der Solinger nicht gebrochen werden, wie in der Märzausgabe ausführlich berichtet.


Knoten geplatzt!


Carlsens Turniersiege sind Legion, doch vor eigenem Publikum wollte es bislang nicht klappen. Bei den ersten drei norwegischen Superturnieren belegte der Weltmeister nie den ersten Platz, einmal ging es sogar ganz daneben (nur Platz 7-8). An Erklärungsversuchen hat es nicht gemangelt,


Einer kam durch


In der Zeit vom 11. bis zum 28. März wurde in Moskau das Kandidatenturnier ausgetragen, bei dem acht nach einem komplizierten Schlüssel ermittelte Teilnehmer doppelrundig spielten. Zu gewinnen gab es neben Geldpreisen im Gesamtwert von rund 450 000 US-Dollar …


„Think Big!“


Allein schon dieser jungfräuliche Anblick: die Schwarzwaldhalle Karlsruhe ist am Gründonnerstag mit Tischen voller Schachbretter gefüllt, soweit das Auge reicht. Der architektonisch an die „schwangere Auster“, sprich an die Berliner Kongresshalle erinnernde Bau …


Tradition und Innovation können durchaus harmonieren


Die 22-jährige Hou Yifan lässt keine Zweifel aufkommen, wer die weltbeste Schachspielerin ist. In den letzten Jahren hat sie gegen die Topten-Spielerinnen Koneru, Uschenina und Muzychuk drei WM-Matches absolviert und gewann sie ungeschlagen alle.


Die Spielfreude kehrt zurück


Vor zwei Jahren kündigte Gata Kamsky (38) seinen Rückzug aus dem Olympiateam der USA an. Viele sahen darin ein Zeichen für einen erneuten Rückzug aus der Schachwelt, was Kamsky schon einmal vorexerzierte, als er für acht Jahre die Turnierszene verließ und just dann, als keiner mit ihm rechnete, wieder auftauchte.


Ein grandioses Turnier an einem besonderen Ort


Der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes liegt auf der norwegischen Landzunge Kinnarodden, viel bekannter ist aber das nahe gelegene Touristenziel Nordkap. Ähnlich verhält es sich im Süden des Kontinents. Dort ist "Punta de Tarifa" offiziell der südlichste Punkt des Festlandes,


Li Chaos Himmelsritt


In der Zeit vom 12. bis zum 19. Februar wurde in Österreichs zweitgrößter Stadt die neueste Auflage des dortigen Open ausgerichtet, das Jahr für Jahr stärker besetzt ist. Diesmal beteiligten sich in den vier Leistungsgruppen rund 250 Schachfreunde aus 27 Ländern.


Stelldichein der Schachelite


Auf der arabischen Halbinsel, mit rund 2,7 Millionen Quadratkilometern die größte der Welt, gibt es einige Orte, wo wiederholt hochkarätige Schachveranstaltungen ausgetragen werden. Die meisten davon liegen in den ölreichen Vereinigten Arabischen Emiraten: die Städte Dubai, Abu Dhabi und Al-Ain.


„Dirty old town…“


Mein erster halber Verlustpunkt beim Hastings Masters 2015/2016 ging aufs Konto des öffentlichen Personennahverkehrs der 90 000-Einwohner-Stadt an Englands Südküste - weshalb ich es mir diesmal als Berichterstatter erlaube, in der intensiven Ich-Form zu erzählen:


Ein Thriller zum Abschluss


Die erste Auflage der Grand Chess Tour - eine Serie von drei Eliteturnieren mit zusätzlicher Gesamtauswertung - verlief ungewöhnlich aufregend und endete wie ein Thriller. Dafür sorgte der Weltmeister: Statt "standesgemäß" vom Start weg einen Siegeslauf zu beginnen und bis zum Schluss durchzuziehen,


Deutsche Meisterschaft 2015


Seit Jahren wird mit dem Slogan "Schach spielt man von 8 bis 80" für unseren Denksport geworben. Berücksichtigt man nur die Teilnehmer höherklassiger Turniere, so verkleinert sich diese Zeitspanne etwas, dennoch bleibt sie größer als bei jeder anderen Sportart. Aufs Neue bestätigt hat diese Erfahrung das Ergebnis der letzten Deutschen Einzelmeisterschaft (DEM),


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  Flüchtigkeitsfehler

"Das gibt's doch nicht, wie konnte ich so was übersehen, das war doch ganz einfach", so oder ähnlich wird nach einem "Einsteller" lamentiert. So nennt man einen Zug, der eine womöglich gut angelegte oder noch gar nicht recht begonnene Partie schlagartig verdirbt.
 

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