Schach Magazin
Archiv 2018 ::



Stavanger: Ein Sieg im Revier des Gegners


Fabiano Caruana setzte die herausragende Erfolgsserie fort, die er im Jahr 2018 feiert, und gewann die sechste Ausgabe des Norway Chess Superturniers in Stavanger - der dritte große Turniersieg des Amerikaners in diesem Jahr.


Halali in drei Spitzenligen


In schneller Folge, zwischen dem 1. Mai und dem 5. Juni, wurden die drei stärksten nationalen Vereinsmannschaftsmeisterschaften der Welt beendet. In Deutschland war der eigentliche Spielbetrieb der 1. Bundesliga mit der Durchführung der zentralen Runde in Berlin abgeschlossen, worüber in der letzten Ausgabe ausführlich berichtet wurde, …


China: Das Duell der „Schwestern“


Bis zum Wettkampf Fischer gegen Spassky in Reykjavik 1972 fanden Weltmeisterschaftskämpfe im Schach nach dem Zweiten Weltkrieg international nur wenig Beachtung, denn in allen diesen Wettkämpfen traten stets zwei Spieler aus der Sowjetunion gegeneinander an. Frauenweltmeisterschaften waren sogar noch unauffälliger,


Berlin: Hängepartie im Achterpack


Sie haben es probiert, aber es hat nicht geklappt. Die drei Schlussrunden der Schachbundesliga formierten sich am verlängerten Wochenende vor dem 1. Mai in Berlin zum zweiten Mal in der Hauptstadt als zentrale Endrunde, doch die Titelaspiranten aus Baden-Baden und Solingen brachten zu viel Qualität und Kampfgeist an die Bretter und kein Team erlaubte sich einen Ausrutscher. Nun wird ein Stichkampf am 24. Mai in Baden-Baden die Entscheidung bringen,


Karlsruhe: Ein Schachmärchen wird wahr


Was für eine Geschichte: das 3. Grenke-Open in Karlsruhe, mittlerweile das größte Schachfestival Europas, endet mit einer Sensation: Der 13-jährige Vincent Keymer setzt sich mit einem beeindruckenden Siegeslauf vom fast 800 Teilnehmer fassenden Feld ab und lässt mehr als 200 Titelträger und unzählige gestandene Profis hinter sich.


Batumi: Überraschung am Schwarzen Meer


Im Gegensatz zur Europäischen Meisterschaft für Nationalmannschaften, die seit 1957 (allerdings nicht alljährlich) ausgerichtet wird, ist die EM als Einzelturnier erst ab den "Nuller"-Jahren ein fester Bestandteil des internationalen Turnierkalenders.


Berlin: Heiße Kämpfe im Kühlhaus


Die Überschrift drängt sich wegen des Austragungsorts förmlich auf. Gekämpft wird beim Kandidatenturnier gefühlt noch leidenschaftlicher, als bei anderen Weltklasseturnieren mit sehr ähnlicher Zusammensetzung des Teilnehmerfelds. Dort reicht manchmal schon der zweite oder dritte Platz für die Wahrung des Renommees und einen sehr guten Geldpreis.


Moskau: Die Hammerschläge des „Schmieds“


Der Nachname Kowalew kommt in mehreren slawischen Sprachen vor, auf Deutsch bedeutet er Schmied. Die internationale Wertungsliste weist gut ein Dutzend Schachtitelträger mit diesem und mit ähnlich geschriebenen Namen auf. Der bekannteste von ihnen ist derzeit Anton Kovalyov


Wijk aan Zee: Magnus Carlsen – Mann aus Stahl


In den Geschichtsbüchern wird stehen, dass Weltmeister Magnus Carlsen das 80. Tata Steel Turnier in Wijk aan Zee durch einen Stichkampfsieg gegen Anish Giri gewonnen hat - es war Carlsens sechster Sieg in dem holländischen Dorf an der Nordsee, ein Rekord. Die holländischen Fans und Medien bedauerten, dass Giri - denkbar knapp - daran scheiterte,


Harbin: Das Match in Chinas Eisstadt


Harbin ist eine Millionenstadt im Nordosten Chinas und ein wichtiges Handelszentrum mit Russland. Bekannt ist sie auch unter dem Namen "Eisstadt", womit nicht nur auf die sehr kalten Winter angespielt wird,


Stockholm: Traditionelles Turnier im Zeichen der Jugend


Nach Weihnachten werfen die Schweden ihre ausgedienten Weihnachtsbäume aus dem Fenster, so erzählt es jedenfalls die Ikea-Werbung. In Wirklichkeit werden die Bäume zwecks Abholung vor die Tür gestellt, in der Regel am 13. Januar. Erst an diesem Tag endet die eigentliche Weihnachtszeit.


Schwäbisch-Gmünd: Staufer-Open mit neuem Rekord


Das deutsche Schach hatte gleich am Jahresanfang drei Gründe zum Jubilieren: Das traditionelle Staufer-Open in Schwäbisch Gmünd verzeichnete mit 424 Teilnehmern im A- und B-Open so viele Teilnehmer wie noch nie. Nachdem auf der rauen Ostalb anno 2006 die 400er-Marke geknackt worden war, überstand der Rekord von 407 Teilnehmern auch das Jahr 2016, als 406 Spieler in die Stadthalle pilgerten.


London: Der letzte „Hochkaräter“ des alten Jahres


Zwischen dem 29. November und dem 11. Dezember 2017 gehörte das geräumige Konferenzzentrum Olympia Conference Centre ganz den Schachspielern und Zuschauern. Die neunte Auflage des London Chess Classic stand an. Ob Jung, ob Alt, Amateur oder Profi, für jeden hatte das Festival etwas im Gepäck.


Tarvisio: Junioren ermittelten ihre Weltmeister


Nur eine Woche nach den älteren Semestern (Altersklassen 65+ und 50+) folgten, ebenfalls in Italien, die Weltmeisterschaften der Junioren unter 20 Jahren. In der offenen Klasse mit 148 Teilnehmern siegte der Norweger Aryan Tari, bei den jungen Frauen (89 Teilnehmerinnen) holte sich Zhansaya Abdumalik aus Kasachstan die Goldmedaille.


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  Unbändiger Vorwärtsdrang

Obwohl er schon ein gestandener Mann von 68 Jahren war, freute er sich wie ein Kind. Endlich sollte in seiner Heimatstadt Minsk ein Spitzenturnier ausgetragen werden, die Europameisterschaft nämlich, und sie sollte sein schachliches Schwanenlied werden.
 

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