Schach Magazin
2015 ::

Gut gerutscht ins Neue Jahr? Gut, dann wollen wir mal schauen, was in der Schachwelt so ansteht.
Im Gegensatz zum letzten Jahr findet 2015 weder eine Schacholympiade, noch eine Weltmeisterschaft "aller Klassen" statt. Bis zum September 2016, wenn in Baku/Aserbaidschan die nächste Olympiade wartet, darf sich China und bei den Frauen Russland auf den goldenen Lorbeeren ausruhen; auch Magnus Carlsen hat jetzt zwei Jahre Ruhe, bis er wieder zur Titelverteidigung (diesmal in den USA, dies hat der Weltschachbund bereits angekündigt) antreten muss.

WM-Titel werden dennoch ausgetragen. Die Frauen machen es Anand und Carlsen nach und werden eine WM nach K.-o.-System in Sotschi ausspielen, die Senioren im November in Acqui Terme (Italien), nur die Daten der Jugend-WMs sind noch nicht bekannt, sprich man sucht noch Ausrichter.

Hauptereignisse des gerade begonnenen Jahres werden in erster Linie die verschiedenen Europameisterschaften sein. Den Anfang macht die Stadt der drei Religionen. Vom 23. Februar bis zum 9. März wird in Jerusalem die Europäische Einzelmeisterschaft ausgetragen. Die Finanzierung steht, hoffentlich bleibt es friedlich in dieser Region. Als in jeder Beziehung gesichert gilt die Austragung des Europacups (17. - 25.Oktober in Skopje/Mazedonien) und der Europäischen Mannschaftsmeisterschaft (12. - 22.November in Reykjavik auf Island).

Das ist alles ganz schön weit weg, aber eine WM wird im deutschsprachigen Raum stattfinden, die Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren (24. Februar - 4.März in Dresden). Ein analoges Turnier auf europäischer Ebene wird vom 12. bis zum 20. Juli in Wien ausgetragen.

Bei allen Turnieren, ob Sie zuschauen oder selbst mitwirken, möge es Ihnen gut ergehen, wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!
Der Verlag und die Redaktion

 

Zum Titelbild:

Einen überragenden Erfolg verbuchte kürzlich der 20-jährige Chinese Yu Yangyi als Sieger des bestbesetzten Open der Welt

Foto: Veranstalter

 

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  Wer anderen eine Grube gräbt …

… fällt selbst hinein, weiß der Volksmund. Auch im Schach gibt es viele Beispiele für einen Reinfall des Fallenstellers. So war kürzlich bei einem russischen Turnier der amtierende Studentenweltmeister Sanan Sjugirow mit seiner ausgeglichenen Stellung nicht zufrieden, er spann einige Stolperdrähte, in denen er sich dann aber selbst verhedderte.
 

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