Schach Magazin
Ehrungen ::

Von Zeit zu Zeit erinnert sich die Gesellschaft daran, was sie überragenden Denksportlern schuldet und bedeutende Schachspielerinnen und Schachspieler werden von offiziellen Stellen mit einer angemessenen Ehrung bedacht. So wurde beispielsweise vor einigen Monaten Levon Aronian zu Jerewans Ehrenbürger ernannt. Ende März erreichte die Familie Muzychuk eine Einladung in den Regierungspalast in Kiew; der frischgebackenen Weltmeisterin Maria Muzychuk wurde von dem Präsidenten Petro Poroschenko ein Orden verliehen.

Vor Kurzem veranstalteten der USV TU Dresden und der ZMDI Schachfestival e.V. in einem Restaurant direkt an der berühmten Frauenkirche gemeinsam einen festlichen Abend zu Ehren der deutschen Schachlegende Wolfgang Uhlmann, der kurz davor 80 Jahre alt wurde. "Die Grundidee der außergewöhnlichen Veranstaltung bei gutem Essen, in netter Gesellschaft sowie Höhepunkten aus dem Leben einer deutschen Koryphäe des Schachs in dessen 80. Geburtstag tags darauf hinein zu feiern, ging danach voll auf", schrieb Raymund Stolze. "Und es war wirklich teilweise ergreifend, wenn Weggefährten und Gäste … zu Wort kamen bzw. Grußbotschaften von leider verhinderten Mitstreitern wie Klaus Darga und Hajo Hecht verlesen wurden. Der Jubilar jedenfalls war ein ums andere Mal tief bewegt."

Wir ehren Wolfgang Uhlmann nicht mit einer erneuten Auflistung seiner Erfolge, das haben wir bei seinen früheren Lebensjubiläen wiederholt gemacht, sondern indem wir in dieser Ausgabe in den Rubriken Kombinationen, Der beste Zug und Endspiele einige seiner Meisterleistungen zeigen. Den Glückwünschen schließen wir uns trotzdem gerne an und wünschen ihm weiterhin viel Freude am Schach, das seinem Bekunden nach sein Leben war. Und ist!

 

Zum Titelbild:

Wechsel auf dem Weltmeisterinnen-Thron. Nach dem Rückzug von Hou Yifan übernahm Maria Muzychuk als Siegerin der WM in Sotschi das Zepter.

Foto: Anastasia Karlovich

 

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"Das gibt's doch nicht, wie konnte ich so was übersehen, das war doch ganz einfach", so oder ähnlich wird nach einem "Einsteller" lamentiert. So nennt man einen Zug, der eine womöglich gut angelegte oder noch gar nicht recht begonnene Partie schlagartig verdirbt.
 

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