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Nomen est omen


Die Schachheroen dieses Frühsommers heißen Magnus Carlsen und Maxime Vachier-Lagrave. Der Weltmeister aus Norwegen triumphierte erst in Belgien, wo er in der zweiten Etappe der Turnierserie Grand Chess Tour in den "schnellen" Disziplinen reüssierte (Bericht ab Seite 11) und dann seinen Siegeszug in Spanien fortsetzte, wo er beim bestbesetzten Turnier des Landes unter anderem seinen Gegner bei der anstehenden Weltmeisterschaft 2016, Sergej Karjakin, im ersten Durchgang in die Schranken wies, wie auf Seite 48 nachzulesen ist.

Währenddessen siegte der Franzose Maxime Vachier-Lagrave in Deutschland, genauer im Orchesterzentrum Dortmund, wo er beim stärksten Turnier auf deutschem Boden einen Start-Ziel-Sieg feierte. Ein ausführlicher Bericht darüber beginnt gleich auf der nächsten Seite.

Die Vornamen der beiden Überflieger beginnen jeweils mit dem Buchstaben M. Das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, sie sind beide Jahrgänge 1990 und fast gleichaltrig (Vachier-Lagrave ist am 21. Oktober, Carlsen am 30. November geboren) und beide sind Sportnarren im guten Sinne des Wortes. Nicht nur als Fans, sondern auch aktiv, was man dem Norweger vielleicht eher ansieht, aber auch Vachier-Lagrave absolviert bei jedem Turnier sein tägliches Sportprogramm.

Und noch eine Gemeinsamkeit haben die beiden, nomen est omen, ihre Vornamen deuten auf Erfolg hin: Magnus (in Norwegen der achtbeliebteste Vorname) steht im Lateinischen für "groß", Maxime (in der französischen Vornamenshitliste auf Rang 18) ist die französische Ableitung von lateinisch maximus - "der Größte". So gesehen, hat Maxime als Weltranglistennummer 4 noch ein wenig aufzuholen, aber nah dran ist er schon.

Viel Spaß bei der Lektüre

 

Zum Titelbild:

In der aktuellen Weltrangliste belegen Magnus Carlsen und Wladimir Kramnik die Plätze 1 und 2. Ihre Wege, also eine gemeinsame Turnierteilnahme, kreuzen sich oft, so wie kürzlich in Leuven (Großraum Brüssel), wo diese Aufnahme entstand.

Foto: Guido Giotta, www.giotta.de

 

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