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Langes Warten


"Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann", ermutigte der russische Schriftsteller Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi seine Leser. Der ebenso berühmte US-amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison ergänzte diese optimistische Aussage um die Einschränkung "Wer beim Warten nicht die Hände in den Schoß legt, dem fällt alles zu."

Viel gewartet - dabei aber nicht die Hände in den Schoss gelegt, sondern viel trainiert - ­hat Weltmeister Magnus Carlsen auf seinen ersten Turniersieg auf heimischem Boden. In der Zwischenzeit hat man ihm zweimal den Lorbeerkranz des Schachweltmeisters umgelegt und Dutzende Pokale überreicht, doch erst Ende April war es soweit, im vierten Anlauf gewann er das Superturnier in seiner Heimat. Mehr darüber ist ab Seite 14 nachzulesen.

Noch viel länger gewartet hat der "Motor" der SG Solingen Herbert Scheidt auf einen erneuten Meistertitel seines Teams. Die älteren Leser werden sich erinnern; in den 70er bis 90er Jahren gehörten die Klingenstädter zu den erfolgreichsten Schach-mannschaften. Zu ihren Erfolgen zählen zwei Siege im Europapokal für Vereinsmeisterschaften (1976 und 1990), sowie der Gewinn von insgesamt elf deutschen Mannschaftsmeisterschaften bzw. Bundesligen in drei Dekaden, angefangen mit den Jahr 1969 und in der Saison 1996/97. Dann übernahmen andere Klubs das Kommando in der höchsten deutschen Spielklasse, ins-besondere die OSG Baden-Baden, der Serienmeister der letzten zehn Jahre. Doch am 24. April war es soweit, nach einer 19-jährigen Wartezeit wurden die Solinger mit dem 12. Titelgewinn Rekordmeister der Bundesliga. Mehr über das entschei-dende Wochenende und ein Interview mit dem überglücklichen, aber auf dem Boden gebliebenen Mannschaftsführer finden Sie auf den nächsten Seiten.
Viel Spaß bei der Lektüre

 

Zum Titelbild:

Es hat sich schon lange angebahnt, doch erst am 24. April wurde es Wirklichkeit. Mit ihrem Sieg in der Schlussrunde über den SV Griesheim hat sich die Bundesligamannschaft der SG Solingen sensationell den Deutschen Meistertitel gesichert.

Foto: Guido Giotta, www.giotta.de

 

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"Das gibt's doch nicht, wie konnte ich so was übersehen, das war doch ganz einfach", so oder ähnlich wird nach einem "Einsteller" lamentiert. So nennt man einen Zug, der eine womöglich gut angelegte oder noch gar nicht recht begonnene Partie schlagartig verdirbt.
 

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