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Auch Großmeister kochen nur mit Wasser, heißt ein verbreitetes Bonmot. Mitunter wird selbst Weltmeistern bewusst, dass auch sie - ungeachtet ihres zweifellos großen Könnens - letzten Ende nur Menschen sind. Magnus Carlsen musste dies kürzlich, ausgerechnet vor eigenem Publikum, erfahren. Nach der sagenhaften Serie von 28 Turnieren, die er gewann oder wenigstens den zweiten Platz belegte, öffnete sich unter ihm förmlich der Boden - 8. Platz! Mehr über das norwegische Schach-Waterloo steht auf den nächsten Seiten.

In Norwegen noch außer Form, in Deutschland wieder obenauf war Fabiano Caruana. Erstmalig seit vielen Jahren wieder unter der US-Flagge spielend, wiederholte der 22-jährige Weltklassespieler seinen Triumph bei dem Superturnier in Dortmund. Wir berichten in Wort und Bild ab Seite 10.

Ein Schachduell der Supermächte China und Russland ist das Thema eines weiteren großen Turnierberichts (Seite 15 ff). Die chinesischen Gastgeber freuten sich über den überzeugenden Sieg gegen den großen Widersacher.

Freude gab es auch bei den nicht ganz so hochkarätigen, dennoch wichtigen Turnieren. Österreich gewann den Mitropacup, St. Petersburg siegte bei der Europäischen Mannschaftsmeisterschaft der Senioren, beim analogen Turnier für die Jugend lag die deutsche Vertretung vorn.

Einen breiten Raum nehmen die zwei personenbezogenen Beiträge im hinteren Teil dieser Ausgabe ein. Der ehemal deutsche Spitzenspieler Arkadij Naiditsch ist nun tatsächlich "weg" und spielt demnächst für Aserbaidschan. In einem ausführlichen Interview erläutert er seine Gründe. Man wird ihm in manchen Dingen zustimmen oder auch nicht, aber er hat das Recht dies auszusprechen.

Zum Schluss folgt ein größerer Beitrag, der sich mit dem jungen Mann von der Titelseite dieser Ausgabe, dem Ausnahmetalent Wei Yi, näher beschäftigt.

Viel Spaß bei der Lektüre

 

Zum Titelbild:

Manche halten ihn sogar für ein Jahrhunderttalent, ganz gewiss wird er in der Schachwelt noch eine große Rolle spielen: Wei Yi (16)

Foto: Cathy Rogers

 

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"Das gibt's doch nicht, wie konnte ich so was übersehen, das war doch ganz einfach", so oder ähnlich wird nach einem "Einsteller" lamentiert. So nennt man einen Zug, der eine womöglich gut angelegte oder noch gar nicht recht begonnene Partie schlagartig verdirbt.
 

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