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In der letzten Zeit häuften sich Ereignisse, die mit weit mehr als nur einer Meldung gewürdigt werden müssen. Fangen wir in chronologischer Reihenfolge an.

Für einen Paukenschlag sorgte Wesley So mit seinem Sieg beim traditionellen Superturnier in Wijk aan Zee, dabei hat der Wahlamerikaner keinen Geringeren als den Weltmeister Magnus Carlsen auf den zweiten Platz verwiesen. Damit war auch die Entscheidung zur Wahl des Titelbildes gefallen. Einen ausführlichen Artikel über den Himmelsritt von Wesley So finden Sie auf den folgenden sieben Seiten.

Drei Tage später dürfte sich die US-amerikanische Schachgemeinde über einen weiteren Erfolg eines Landsmanns gefreut haben. Hikaru Nakamura gewann in Gibraltars das größte Open der Welt, und das zum dritten Mal hintereinander. Für Schlagzeilen sorgte jedoch eher die ebenfalls teilnehmende Weltmeisterin Hou Yifan aus China, die aus Protest absichtlich, dazu noch nach fünf Anfängerzügen, eine Partie verlor. Über die Hintergründe dieses beispiellosen Vorgangs, auch vom Skan-dal war die Rede, wird auf den Seite 17 bis 20 berichtet, aus gegebenem Anlass unter Mitarbeit eines Mathematikprofessors.

Das dritte viel diskutierte Thema dieser Tage hat eine ziemlich lange Vorgeschichte. Für die anstehende Schachwelt-meis­terschaft der Frauen fand sich lange Zeit kein Ausrichter. Niemand wollte die gut eine halbe Million Dollar für die Preise und die nicht geringen Veranstaltungskosten ausgeben. Monat für Monat verstrich und der Weltschachbund war immer noch auf der Suche. Dann schließlich fand sich mit der iranischen Schachföderation ein solventer Ausrichter, die WM hat in diesen Tagen in Teheran begonnen. In den Medien wird schon berichtet, aber leider weniger über die Leistungen, als über die Beklei-dung der Protagonistinnen. Mehr darüber auf den Seiten 44-48.

Viel Spaß bei der Lektüre

 

Zum Titelbild:

Gäbe es noch die Wahl des Spielers des Jahres, so wäre Wesley So ein sicherer Titelaspirant: Olympiasieg, Gewinn der Grand Chess Tour, erster Platz vor dem Weltmeister Carlsen in Wijk aan Zee – wer bietet mehr?

Foto: Alina l’Ami

 

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"Das gibt's doch nicht, wie konnte ich so was übersehen, das war doch ganz einfach", so oder ähnlich wird nach einem "Einsteller" lamentiert. So nennt man einen Zug, der eine womöglich gut angelegte oder noch gar nicht recht begonnene Partie schlagartig verdirbt.
 

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