Schach Magazin
Aktuelles ::

Aktuell

Aus deutschen Landen vernimmt man derzeit gute Nachrichten. Die riesigen Veranstaltungen in Karlsruhe, das Eliteturnier in Baden-Baden und die gelungene zentrale Bundesligarunde in Berlin kamen sehr gut an, wie auf den nächsten zwanzig Seiten ausführlich nachzulesen ist. Um den reibungslosen Verlauf dieser Großveranstaltungen haben sich einerseits die unzähligen Ehrenamtlichen - ohne die im Sport nichts läuft - verdient gemacht, aber auch der Sponsor, denn ohne Geld wird's schwierig. Und beide Seiten arbeiten zusammen und nicht gegeneinander.

Im Bereich des Weltschachbunds läuft dagegen keineswegs alles rund. Alle paar Wochen wird irgendetwas beklagt, zum Beispiel die ausgebliebenen Zahlungen der iranischen Schachföderation an die Teilnehmerinnen der diesjährigen Frauenweltmeisterschaft in Teheran. Die FIDE musste die Preise aus eigener Kasse begleichen und wedelt nun mit der Rechnung. Bei Redaktionsschluss war die Sache noch nicht erledigt und selbst wenn es kurz nach der Auslieferung dieser Ausgabe geschehen sollte, war die Zahlung über zwei Monate überfällig.

Im Moment weiß keiner so recht, wer eigentlich im Weltschachbund das Sagen hat. Kirshan Iljumschinow, FIDE-Boss seit mehr als zwei Jahrzehnten, hatte sich vor einiger Zeit Ärger mit dem US-Schatzamt eingehandelt und lässt bis zur juristischen Klärung der Vorwürfe sein Amt ruhen. Offiziell wird er von seinem Vize Makropoulos vertreten, doch von dem hört man nicht viel. Es hat den Anschein, als warteten alle - inklusive anderer Interessenten an hohen Ämtern - auf die zweite Oktoberwoche dieses Jahres, wenn im türkischen Goynuk der FIDE Kongress zusammentritt, etwas grundsätzlich ändert oder weiter wurschteln lässt.

Mit den besten Wünschen für die bevorstehende Zeit

 

Zum Titelbild:

Mit seinem famosen Ergebnis von 13,5 Punkten aus 15 Partien war Arkadij Naiditsch maßgeblich am Sieg seines Teams OSG Baden-Baden in der Bundesliga beteiligt.

Foto: Guido Giotta

 

Lust auf mehr? Tun Sie sich etwas Gutes und bestellen Sie das Abo oder das supergünstige Probeabo (nur 9,90 Euro für 3 Hefte) der beliebten Zeitschrift Schach-Magazin 64 beim Verlag Carl Ed. Schünemann:

- per E-Mail: kontakt@schach-magazin.de
- per Post: Schünemann-Haus, 28174 Bremen
Schach-Magazin a a a
Designelement SM64-Kaleidoskop Designelement
  Unbändiger Vorwärtsdrang

Obwohl er schon ein gestandener Mann von 68 Jahren war, freute er sich wie ein Kind. Endlich sollte in seiner Heimatstadt Minsk ein Spitzenturnier ausgetragen werden, die Europameisterschaft nämlich, und sie sollte sein schachliches Schwanenlied werden.
 

Designelement  :: Aktuelles Designelement
  Aktuelles Heft
Aktuelles Heft
Im Heft blättern
 

Designelement  :: Jahrgangsschuber Designelement
  Jahrgangsschuber
Aktuelles Heft
Der Preis pro Stück für 12 Ausgaben – inklusive Porto und Schutz-Verpackung beträgt € 14,90
Bestellungen bitte unter
Tel.: (0421) 36 90 325