Schach Magazin
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Asien

Die letzte Ausgabe stand im Zeichen der in Europa ausgetragenen Top-Events. Auf 19 Seiten berichteten wir über die Riesenveranstaltungen in Wijk aan Zee (Niederlande) und in Gibraltar im Süden der Iberischen Halbinsel. In der vorliegenden Ausgabe haben die Themen eher mit dem größten und bevölkerungsreichsten Kontinent zu tun, zugleich dem einzigen, wo das Schach spielen eine Zeitlang verboten war.

Im Reich der Mitte war es in den Jahren der Kulturrevolution, also vor 1975 verboten, Schach zu spielen, das betraf sowohl das abendländische wie auch das chinesische Schach, und Schachliteratur wurde nach Möglichkeit vernichtet. Später besann man sich wieder der eigenen Kulturtradition, erkannte aber auch, dass sich was Schach spielen betraf internationale Geltung nur erringen ließ, wenn nach den internationalen Regeln gespielt wurde. Diese Umorientierung verlief rasch und erfolgreich. Insbesondere bei den Frauen spielen die Chinesinnen eine bedeutende, wenn nicht schon führende Rolle, wie in dem Beitrag auf den nächsten Seiten dokumentiert.

Auch in Iran war das Schachspiel vorübergehend nicht wohlgelitten: "Ayatollah Khomeini ließ es nach der Islamischen Revolution 1981 im Iran verbieten. Sieben Jahre später, 1988, durfte im Iran aber wieder offiziell gespielt werden", so die blog.zeit.de vom 8. 8. 2010. Jetzt, sechseinhalb Jahre später, darf man nicht nur spielen, sondern es werden herausragenden Talente gefördert. Das Land hat ein Dutzend Jugendliche mit Titeln und Elozahlen von 2450 aufwärts und alle paar Monate kommen neue hinzu. Der momentane Star Alireza Firouzja ist 13 Jahre alt und brachte vor wenigen Wochen das Kunststück fertig, drei deutsche Großmeister in Folge zu besiegen. Mehr über diese aufsehenerregende Leistung ist ab Seite 12 nachzulesen.

Viel Spaß bei der Lektüre

 

Zum Titelbild:

Wechsel auf dem Weltmeisterinnen-Thron: Nach einem spannenden Finale setzte sich die junge Chinesin Tan Zhongyi gegen Anna Muzychuk aus der Ukraine durch.

Foto: Maria Emelianova

 

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